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Gedenkstätte zur NS-Zwangsarbeit und Gartendenkmal
ubs e.V. bewirtschaftet und pflegt seit 1996 ein Grundstück in Reinickendorf, dass unter zweifachem Denkmalschutz steht: Aus seiner Zeit als Zwangsarbeiterlager im Nationalsozialismus und aufgrund einer in den 50iger Jahren angelegten Gartenarbeitsschule mit Botanischem Garten.
Der idyllische, parkartige Garten mit seinen alten Bäumen, seltenen Sträuchern und Kräuterbeeren sowie die barackenartigen Gebäude dienten bisher als Ausbildungs- und Begegnungsstätte für die Arbeit von ubs e.V. und der Abraxas GmbH rund um Ausbildung und Jugendhilfe.
Erst der Abriss von originalen Lagergebäuden für eine Wohnbebauung auf einer Hälfte des Grundstücks im Jahr 2007 hat den Wert des Bau- und Gartendenkmals wieder ins Bewusstsein gerückt und eine Aufarbeitung seiner Geschichte angestoßen. Als Alltagsgegenstände der NS-Zwangsarbeiter, wie z.B. Krüge, die aus der Lagerzeit gefunden wurden, erkannte man die historische Bedeutung des Ortes als Ganzes.
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